Milchverarbeitung

...und was machen wir mit der Milch von unseren Kühen?

Als weitgehende Selbstversorger verarbeiten wir natürlich auch die Milch, die uns von unseren Kühen geschenkt wird.

An der Oberfläche der frisch gemolkenen Milch bildet sich Obers, den wir abschöpfen und als Schlagobers weiterverwenden.

Saure Milch:

Die Milch wird das erste Mal mit etwas Buttermilch angesäuert (die weiteren Male nimmt man immer etwas von der letzten, fertigen sauren Milch weg und säuert damit die frische Milch an)

Die Milch bleibt offen im Warmen stehen (der saure Rahm wird abgeschöpft) bis sie schnittfest sauer ist - dies dauert ca. ein bis eineinhalb Tage.

Topfennockerl mit Erdbeersauce

Topfen: 

Ein Sieb oder ein Topf wird mit einer Stoffwindel ausgelegt, die saure Milch mit einem großen Schöpfer eingefüllt – dabei achten, dass die Masse nicht zu sehr zerstört wird. Die Windel wird mit einer Schnur oben zugebunden und dann aufgehängt. Nicht vergessen, ein Gefäß darunter zu stellen, damit die überschüssige Flüssigkeit abrinnen kann. In 24 Stunden ist der frische, wohlschmeckende Topfen fertig.

Kochkäse:

Frische Milch in einen großen Topf geben und bis zum Siedepunkt erwärmen – pro Liter Milch den Saft von einer Zitrone dazufügen, bis die Milch ausflockt und die „Wasserwolke“ eine grünlich-gelbe Farbe erhält.

Käse in Backteig mit Petersilerdäpfel, Karrottenreis und Eisbergsalat

Ein Sieb wird wieder mit einer Windel ausgelegt, die bröckelige Masse eingefüllt, die austretende Flüssigkeit ist die Molke, die wir dann zum Füttern der Tiere verwenden.

Der Käse wird im Sieb mit einem mit Wasser gefüllten Topf beschwert. In einem halben Tag ist der Käse fertig.

Herrlich schmeckt er gebacken, mit Senf und Salz auf unserem Vollkornbrot oder in Olivenöl mit Gewürzen eingelegt als Käse zu Griechischem Salat.