Feldarbeit

Haus und Hof und „rundumadum“

Zur Landwirtschaft gehören natürlich auch starke Männer – allen voran unser Tischler Josef. Seine fleißigen Helfer wie Wolfi, Georg und Jürgen sind sehr flexibel und oft kurzfristig abrufbereit, da in der Außenarbeit viele Reparaturen unvorhergesehen anfallen oder noch schnell eine helfende Hand benötigt wird.

Zivildiener Thomas

Alle neun Monate begleitet uns ein neuer Zivildiener. Thomas tätigt Einkäufe und einmal pro Woche wird das selbstgebackene Brot ausgeliefert und ein Betreuter fährt zum Einkaufen mit. Dabei wird der Umgang mit Geld geübt. Jeder darf sich eine Kleinigkeit kaufen.

Josef mäht Grünfutter

Grünfutter für die Tier

Gleich in der Früh ist das tägliche Einbringen des von Josef frisch gemähten Grünfutters für die Tiere Wolfis Arbeit.  Er recht das Gras zusammen, fasst es auf sein hohes Wagerl –dabei hilft ihm Stefan und gemeinsam führen sie die schwere Last vor den Stall, wo das Futter ausgebreitet wird und immer wieder gespritzt werden muss, damit es bis zum Abend, wenn die Kühe wieder in den Stall kommen, frisch bleibt.

Straße säubern

Da unsere Gänse, Enten und Hühner ihr freies Leben genießen, müssen wir natürlich großes Augenmerk auf die Sauberkeit der Straße legen. Einmal im Monat säubert Josef die Straße mit dem Hochdruckreiniger und täglich spachteln und waschen Wolfi und Sandra abends die Straße.

Betreuer Josef mit unserem Jürgen

Reparieren, reparieren, reparieren,...

Bricht beim Motormäher ein Messer ab, benötigen wir eine neue Aufstiegshilfe für die Reithalle oder geht das Gas zum Kochen aus – alle rufen nach Josef. Er liebt es, der Sache auf den Grund zu gehen und die Ursache des Missgeschicks zu erforschen. Schon nach kurzer Zeit steht wieder alles repariert an seinem Platz.

In unserer perfekt eingerichteten Holzwerkstatt entstehen Vogelhäuschen oder werden Sessel neu geleimt. Sogar ein Schweißkammerl haben wir – ein willkommener Platz zum Reparieren des im Sommer sehr geforderten Rasenmähers.

Im Frühjahr, bevor alle Tiere auf die Weiden kommen werden, werden die Koppeln ausgebessert oder neu gebaut. Mit vielen neuen Holzpfählen und mit einem großen Hammer ausgestattet, fahren die Männer mit dem Traktor auf die Wiesen. 

Gudi am Traktor

Hochsommer ist Heuarbeit

Der Hochsommer steht ganz im Zeichen des Heueinführens. Gudi wird von Josef und allen Helfern tatkräftig unterstützt. Dabei sind alle gefordert Peter, Wolfi, Georg, Stefan und Jürgen.  Muss doch gemäht werden, das Gras gewendet und abends oder wenn es regnet zu Zeilen geschwadert werden, damit es nur oberflächlich die Feuchtigkeit annehmen kann. Am nächsten Vormittag wird es wieder aufgebreiten. Die Rechen geschultert, wird das Heu, das der Traktor nicht erreichen kann, händisch in die Mitte gerecht. Ideal ist dabei ein gut warmes Wetter, ohne heftige Gewitter, Regen oder gar einem überaschenden Tief. 

Schon oft ist die Gewitterfront im Westen vor unserer Türe gestanden und alle haben mit großer Anstrengung rasch versucht das Heu einzubringen. Meistens gelingt es uns, doch hat es auch schon Jahre gegeben, wo trotz mehrmaligem Hören des Wetterberichts, Bangen und Hoffen und gutem Willen, der Regen uns zuvor gekommen ist. 

Einwintern

Neigt sich der Sommer dem Ende zu, wird es zu kalt zum draußen sitzen, werden alle Bänke und Tische in die Reithalle geräumt und die vielen, schönen Balkonblumen, schweren Palmen und Oleander in den kleinen Wintergarten geräumt. Da wird im neuen Winterquartier geschleppt, geschlichtet und gustiert. Topfpflanzen werden jährlich größer und mit ihnen die Anstrengung sie zu transportieren.

Sie sehen, starke Männer sind bei uns am Hof unerlässlich und stark gefragt. Die Freude, die beim Anpacken herrscht ist befreiend und ist regelrecht ansteckend.